Chronik - 1946 bis 1957


Nach den Bestimmungen der Militärregierung konnte es in kleineren Orten nur einen Sportverein geben. Außerdem hatten Krieg und Not Menschen zusammengeführt, die im Verein nicht getrennt sein wollten. So gründete sich die Sportgemeinschaft-Neckarsteinach ( 1946 ), mit den Abteilungen Fußball, Handball, Leichtathletik, Turnen und Tischtennis Ihre Vorstände waren:

  Wilhelm Oppenländer,    Fritz Schneider,   Valentin Wahl.   

1952 - Eine abermalige Trennung (Fußball) vollzog sich nach dem zweiten Weltkrieg in den denkwürdigen Generalversammlungen vom 12.Januar 1952. Der Turnerbund 1904 Neckarsteinach bemühte sich nun, unter dem Vorsitzenden Bernd Küper, wieder aufzubauen, was verloren gegangen war oder verschüttet wurde. Viele junge Menschen, die ihrer Heimat beraubt waren, nahmen regen Anteil am Vereinsleben. Hier zeigte sich in deutlicher Weise, wie gerade durch Leibesübungen bzw. Sport Brücken von Mensch zu Mensch geschlagen werden können. Es hatte auch nicht an Frauen und Männern gefehlt, die sich entweder dem turnerischen, dem Handballsport oder der stillen Vereinsarbeit widmeten.

Es bedarf der Unterstützung vieler, ein gutes Vereinsleben führen zu können. So hoffte man, dass zum Beispiel die “Turnhalle“, die 1922 als Gefangenenbaracke in Mannheim erworben und 1924 aufgestellt wurde, einmal zu einer richtigen Turnhalle wird, in der viele ihren Sport nachgehen können.

1954 - 50 Jahre TB Neckarsteinach

Festakt 1954 250pxEin Jubiläum wie dieses 50-Jährige brachte dem Turnerbund einen großen Erfolg in doppelter Hinsicht. Die Vorstandsschaft mit dem gesamten erweiterten Turnrat und den Abteilungsleitern Handball und Leichtathletik hatten gute Vorbereitungen getroffen. Die aktiven und passiven Mitglieder, sowie die Neckarsteinacher Bürger verstanden es, mit ihrem Turnerbund ein glanzvolles Fest zu feiern, über das man lange noch sprach.

[Die Turnerfamilie im Jubiläumsjahr 1954]

[Weitere Bilder siehe: Bildergalerie 1954]


Die mühevolle Arbeit des Festausschusses hatte sich gelohnt, waren doch anschließend die Turn- und Übungsstunden zur Freude der Übungsleiter so gut besucht, dass die Halle plötzlich zu klein war. 

1956 - Turnhalle am Stangenberg


Auch der finanzielle Erfolg war sehr zufriedenstellend, so dass man mit gutem Gefühl den Hallenanbau vorbereiten konnte. Noch im gleichen Jahr wurde der Anbau begonnen und zwar ein Geräteraum und Umkleideraum, Toiletten, Heizraum ( allerdings noch ohne Heizung ). Erfreulich war, dass 1956 Stangenberghalle 1956 250pxerstmalig ein einmaliger Zuschuss vom Land Hessen für diesen Anbau bewilligt wurde, worüber man sehr dankbar war. Der Hallenneubau der stufenweise in der Zeit von 1951 – 1954 durchgeführt wurde, war auch vom Badischen Sportbund bezuschusst worden. Diesen Sportstättenzuschuss erhielt der TB deshalb, weil er dem Bad. Sportbund angeschlossen ist und seit 1904 seine Verbandsbeiträge an Baden zahlt. Von 1907 bis 1945 war der TB dem Neckar-Elsenz-Turngau, ab 1946 dem Turnkreis Heidelberg angeschlossen. Es sollte auch noch erwähnt werden, dass die Stadt uns bei dem ersten Umbau aus dem Neckarsteinacher Wald kostenlos das Holz für den Fußboden und Dachbinder gespendet hat, ja sogar das Eternit-Dach wurde von der Gemeinde gestiftet. Der TB verpflichtete sich dafür, dass die Neckarsteinacher Schuljugend kostenlos bis zum Jahre 1963 die Halle benutzen durfte. Ab 1964 zahlte die Stadt einen Pauschalbeitrag von DM 300.- pro Jahr, als Entschädigung für die Benutzung der Halle und Geräte. Im Winter 1965/66 wurde endlich die längst fällige Hallenheizung eingebaut. Natürlich waren ab dann die Übungsstunden im Winter besser besucht.

1957 - Turnwarte bei der Winterfeier 1957

Turnwarte 1957 250px
Charlotte Beetz,
Käthe Ebert,
Johanna. Ebert,
Hans .Ebert,
Ludwig.Schmitt
und
Hans Förster   


 

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